Gemeinsamkeit macht nicht nur stärker, sondern zahlt sich auch aus. Mit dem Zusammenschluss zum Geleitzug haben fünf Kommunen aus dem Landkreis Lüneburg ein tragfähiges Konzept gefunden, das den Zeit- und Kostenaufwand im Umstellungsprozess auf die Doppik für jede der beteiligten Verwaltungen erheblich reduzierte. Bereits seit 2004 Anwender der kameralen Buchungssystematik von newsystem® kommunal, sind die Stadt Bleckede (9.600 Einwohner), die Samtgemeinden Ostheide (10.000 Einwohner) und Scharnebeck (14.000 Einwohner) sowie die Gemeinden Adendorf (9.700 Einwohner) und Amt Neuhaus (5.700 Einwohner) am 01.01.2009 mit dem doppischen NKR/NKFsystem von INFOMA® in den Echtbetrieb gegangen.
Vor den Toren Hamburgs gelegen, bietet der insgesamt 175.500 Einwohner zählende Landkreis Lüneburg ein optimales Umfeld zum Leben und Arbeiten. Mit einer hervorragenden Infrastruktur, sehr guten Verkehrsanbindungen und einem großen Angebot an gut qualifizierten Arbeitskräften erfüllt die Region alle Anforderungen der Unternehmen an einen leistungsfähigen Standort.
Ihre Leistungsfähigkeit stellten auch die fünf Kommunen des Geleitzugs auf ihrem Weg in die Doppik unter Beweis. Seit Februar 2008 verfolgten die Verwaltungen ihr gemeinsames Ziel, das neue doppische Haushaltswesen in einem harten Umstieg ohne Zwischenschritte umzusetzen. Mit einem knappen Jahr Vorbereitungsphase hatten sie sich dafür ein überaus sportliches Zeitfenster gesetzt – das dank intensiver Zusammenarbeit aller Beteiligten plangemäß und damit lange vor dem in Niedersachsen gesetzlich festgelegten Termin 2012 erfolgreich geschlossen wurde.
Die Entscheidung, das komplexe Projekt „Doppik-Umstieg“ im Rahmen eines Geleitzugs zu realisieren, basierte auf zwei Überlegungen. Zum einen hatten alle fünf Verwaltungen newsystem® kommunal schon einige Jahre im kameralen Einsatz und kannten daher Qualität und Leistungsfähigkeit der Software. Zudem überzeugte INFOMA® mit seiner umfassenden Erfahrung aufgrund zahlreicher erfolgreich durchgeführter Umstellungen. Zum anderen versprach man sich durch diese Vorgehensweise einen Wechsel zu möglichst niedrigen Kosten und mit geringem Zeitaufwand. Erreicht wurde dies sowohl durch gemeinsame Einführungstermine mit dem INFOMA®-Team als auch die gemeinsamen Schulungen aller Mitarbeiter der räumlich nahe beieinander liegenden Kommunen. Und auch der permanente intensive Erfahrungsaustausch untereinander erwies sich als vorteilhaft: so manche Frage systemtechnischer, konzeptioneller oder kaufmännischer Art ließ sich intern schnell und problemorientiert klären.
Koordiniert von einem Gesamtprojektleiter, den die Samtgemeinde Ostheide stellte, erfolgte nach nur zehn Monaten der reibungslose Start in den Echtbetrieb mit individueller Unterstützung für die einzelnen Umsteiger durch INFOMA®. Im Einsatz ist nun das doppische NKR/NKFsystem inklusive Veranlagung. Die Kosten-/Leistungsrechnung wird im Rahmen des Geleitzugs 2010 eingerichtet und zum 01.01.2011 eingeführt. Der beim Modul Anlagenbuchhaltung unterschiedlich fortgeschrittene Vorbereitungsstatus soll noch im Verlauf dieses Jahres in allen fünf Kommunen in den Produktivbetrieb münden. Für eine Erweiterung der Lösung um den integrierten Baustein Liegenschafts- und Gebäudemanagement wurden die Weichen ebenfalls schon gestellt. |