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Maßnahmenmanagement und Instandhaltung

Der Zustand eines Gebäudes und der technischen Gebäudeausrüstung ist maßgeblich verantwortlich für den Wert der gesamten Liegenschaft. Zur Substanz- und Werterhaltung gehören das frühzeitige Erkennen von Schäden und eine vorbeugende Instandhaltung. Die Planung, Durchführung und Überwachung der Maßnahmen nach objektiven Kriterien und Prioritäten ist zwingend erforderlich. Kosten für die Instandhaltung und die notwendigen Investitionen sind mit den geplanten Budgets kontinuierlich abzugleichen. Diese vielfältigen Aufgaben übernimmt das Modul Maßnahmenmanagement und Instandhaltung – komfortabel, flexibel, wirtschaftlich und ergebnisorientiert.

Mit seinen Funktionen erlaubt es dem Anwender ein effizientes Maßnahmenmanagement. So sichert die Planung der einzelnen Maßnahmen über Jahre die Investitionen im Laufe eines Gebäudelebenszyklus, verlängert die Gebäudelebensdauer und steigert den Gebäudewert. Der Planungsprozess für langfristige Zeiträume wird wesentlich erleichtert, die Kostenkontrolle am Gebäude effizient auch auf Planungsebene unterstützt. Zeigt sich beispielsweise anhand von Auswertungen, dass eine bestimmte technische Anlage auffallend häufig defekt ist, lässt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer Neuinvestition fundiert beantworten.

Die im System eingegebenen Maßnahmen sind direkt mit der Kostenstelle, dem Kostenträger sowie dem Sach bzw. Anlagekonto oder der Haushaltsstelle verknüpft Aus den definierten Maßnahmen können Bestellungen direkt an externe Unternehmen generiert werden. Die hierfür notwendigen Informationen sind bereits im System hinterlegt. Der Aufbau der Arbeitsprozesse ermöglicht es, Bestellungen auch ohne kaufmännische Kenntnisse zu erzeugen. Diese Informationen laufen im Hintergrund aber mit. Bestellungen aufgrund von Verpflichtungsermächtigungen oder mit Angabe der Investitionsnummer sind selbstverständlich möglich. Bei der Rechnungseingabe wird die Bestellungsmaske aufgerufen, in der die für die Erfassung der Rechnung notwendigen Informationen bereits enthalten sind. Der Erfassungsaufwand ist damit äußerst gering.

Die Maßnahmen können in Kostengruppen und Gewerke (nach DIN 276, DIN 18960, GEFMA 200 etc.) aufgeschlüsselt und budgetiert werden. Per Tastendruck lässt sich für jede Maßnahme eine Budget- bzw. Kostenkontrolle generieren. Somit steht jederzeit ein finanzieller Überblick über die einzelnen Maßnahmen zur Verfügung. Selbstverständlich ist eine standardmäßige Übergabemöglichkeit der Kostenkontrolle und weiterer Auswertungen an Excel gegeben.

Eine weitere, sehr effektive Funktion des Moduls ist das Meldungsmanagement. Es ermöglicht beispielsweise, Störmeldungen mit dem System zu erfassen und zu dieser Störmeldung das betroffene Gebäude und die Art der Meldung (Störung, Reparatur, Vandalismus etc.) hinzuzufügen. Aus dieser Meldung können dann ein interner Auftrag, z.B. an die Handwerker im Gebäudemanagement, oder eine externe Bestellung an Unternehmen generiert werden. Hierbei erfolgt eine direkte Übertragung der mit der Meldung aufgenommenen Informationen in die Bestellung, so dass keine Doppeleingaben notwendig sind. Damit schließt sich der Kreis zum Bestellmanagement.

Ausrüstungen (technische Anlagen, Baukonstruktion, Außenanlagen sowie Inventar) bildet das Modul Maßnahmenmanagement und Instandhaltung ebenfalls ab. Die Ausrüstungen lassen sich in Anlagengliederungen mit Haupt- und Teilanlagen sowie Anlagenhierarchien abbilden. Zu den technischen Anlagen können zusätzlich spezifische Merkmale hinterlegt werden, wie z.B. Abgasverlust bei Wärmeerzeugungsanlagen, Typ Brenner etc. Die Wiedervorlagefunktionalität zeigt den Sachbearbeitern Wartungsdaten an. Es können Wartungskarten ausgedruckt sowie Wartungen eingetragen und historisiert werden.

Produktmerkmale Modul Maßnahmenmanagement und Instandhaltung:

  • Vorbeugendes, zustandsabhängiges oder ausfallbedingtes Instandhaltungsmanagement
  • Anlegen von lang- oder kurzfristigen Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Steuerung von Maßnahmen (aufgeschlüsselt bis auf Kostengruppen und Gewerke)
  • Maßnahmenplanung und -steuerung
  • Bestellsteuerung und -ausführung inkl. Unterstützung der Arbeitsprozesse
  • Beleggenehmigungsverfahren zur Steuerung von Bestellwertgrenzen verschiedener Hierarchien
  • Berücksichtigung von Verpflichtungsermächtigungen
  • Berücksichtigung von Investitionsnummern
  • Budget- bzw. Kostenkontrolle nach DIN 276 oder weiteren Kostengruppen
  • Ganzheitliche Betrachtung und Abwicklung technischer, betriebswirtschaftlicher und haushaltsrechtlicher Vorgänge der Liegenschafts- und Gebäudebewirtschaftung
  • Meldungsmanagement
  • Anlegen von Ausrüstungen (technische Anlagen, Baukonstruktion, Außenanlagen sowie Inventar)
  • Prozesse zur Durchführung von Wartungsarbeiten
  • Automatisches Wiedervorlagesystem für Wiederholungsprüfungen, Wartungen, Inspektionen und vorbeugende Instandhaltungen sowie Überwachung festgelegter Leistungen und Termine
  • Auswertungsmöglichkeiten auf verschiedensten Ebenen
  • Historisierung zur Pflege des aktuellen Datenbestands und rückwärtige Auswertung der „älteren Zustände“





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